Soyana-Qualität 9:

Verantwortungsvolle Verpackungen
Soyana verwendet die besten heute erhältlichen Packstoffe: 
– Beim Chi die 1 Liter-Flaschen im Glas mit einer Waschanlage und Retourtransport in der Schweiz, Einweg und Recycling in den umliegenden Ländern, sowie die Halbliter-Flaschen in einem Spezial-Pet. In der Schweiz wird PET mit über 95% recycelt und mit einer vom Inverkehrbringer getragenen Recycling-Gebühr bezahlt.
– Bei den Soyana-Lebensmitteln wie BioMandelpüree in Rohkostqualität, der ganzen Soyananda-Linie, den veganen BioAlternativen zu Quark und Griechischem Käse usw. verwendet Soyana Becher UND Deckel aus PP (Polypropylen). PP wird in der Schweiz mit dem ganzen Abfall in den öffentlichen Kehrichtverbrennungsanstalten verbrannt. PP wird dabei zu Kohlenstoff und Wasser und lässt keine schädlichen Stoffe zurück.
PP = Polypropylen enthält keine Weichmacher, kein PVC, kein Bisphenol A wie auch keine Orthophthalate, gibt keine problematischen Stoffe an das Lebensmittel ab. Bei Verbrennung bleibt nur Kohlenstoff und Wasser übrig.
– Bei den pasteurisierten Lebensmitteln verwendet Soyana entweder PE-Folien (Polyethylen) wie z.B. für alle vakuumverpackten Lebensmittel wie Tofu, Tofuburger, Veggie-Burger usw. sowie Wursthüllen aus Spezialkunststoff-Verbundfolien, die den für Lebensmittel gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
Das von Soyana eingesetzte PE = Polyethylen enthält keine Weichmacher, kein PVC, kein Bisphenol A wie auch keine Orthophthalate, gibt keine problematischen Stoffe an das Lebensmittel ab. Der bedruckte Karton entspricht den für Lebensmittel gesetzlich vorgeschriebenen Eigenschaften inklusive der Druckfarben.
Das Gesetz schreibt auch vor, dass ein Lebensmittelhersteller der sog. SELBSTKONTROLLE unterliegt, d.h. er muss zusätzlich zur Einhaltung der Gesetze die eingekauften Verpackungsstoffe noch selber kontrollieren und verantworten, die er einsetzt.
Das Soyana-Team nimmt diese Verantwortung sehr ernst und würde am liebsten nur natürliche Verpackungsstoffe einsetzen.
Das ist leider leider nicht möglich, da die in der uralten Geschichte der Menschheit entwickelten natürlichen Verpackungsstoffe oder Aufbwahrungsgefässe Ton, Porzellan, Glas, Papier, Leder, gewobene Stoffe inkl. Hanf, Baumwolle, Jute, Seide usw. leider in den meisten Fällen nicht geeignet sind, um Lebensmittel in Kleinpackungen luft- und wasserdicht zu verpacken und damit über die heute vom Konsumenten geforderte Frist hinweg vor Verderb zu schützen.
Auf der anderen Seite verlangt der/die bewusste KonsumentIn heute unserer Meinung nach völlig zu Recht umweltbewusste Verpackungen, vergisst aber oft, dass die meisten Lebensmittel nach kurzer Zeit verderben, wenn sie nicht genügend vor dem Einwirken von Luft und deren Inhaltsstoffen wie Staub, Feinstaub, Feuchtigkeit, giftigen Bakterien, Schimmelpilzen usw. geschützt werden.
Die oben genannten guten Verpackungskunststoffe wie PP, PE und manche PET-Sorten gehören zu den grossen Errungenschaften der modernen Menschheit, die es uns möglich gemacht haben, dass wir die Lebensmittel nicht in Tonkrügen nach Hause tragen und sehr schnell verbrauchen müssen. 
Da wir hier in der Moderne angekommen sind, gehört es auch zu der nötigen Allgemeinbildung jedes bewussten Konsumenten, sich ein wenig bei Kunststoffen auszukennen und nicht alle Kunststoffe einfach als “Plastik” zu verdammen und als Müll zu bezeichnen. 
 
Wir leben nicht mehr in der Vergangenheit, wo viele Menschen noch viele Holzsorten auseinanderhalten konnten und wussten, wofür heimische Hölzer wie Buche, Tanne/Fichte, Eichen, Esche, Ahorn, Nussbaum usw. am besten Verwendung finden.
Aber wir sollten heute als bewusste KonsumentInnen wissen, welche Kunststoffe gute Eigenschaften für Lebensmittel haben wie PE = Polyethylen, PP = Polypropylen und PET, während zu den für Lebensmittel schlecht geeigneten Kunststoffen Polykarbonat und PVC  gehören, da sie u.a. Bisphenol A an das Lebensmittel abgeben, v.a. wenn sie darin erhitzt werden.
Hier zu Ihrer Information ein guter Artikel aus: https://utopia.de/plastik-die-unvermeidliche-gefahr-im-alltag-10593/
Phthalate: elastische Weichmacher, denen wir täglich ausgesetzt sind Um Kunststoffe wie PVC besonders biegsam zu machen, werden ihnen bis zu 40 Prozent Weichmacher, z.B. Phthalate, beigemischt. Diese gehen keine chemische Bindung mit dem Plastik ein und lösen sich deshalb sehr leicht wieder heraus. Auch über Ausdunstung gelangen Phthalate in die Umwelt und in unsere Körper. Spuren von ihnen lassen sich in fast jedem menschlichen Körper nachweisen. Auch Phthalaten werden krebserregende, hormonähnliche und fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften nachgesagt, wobei auch hier das gesamte Gefahrenpotential noch nicht hinreichend bekannt ist. Ein bereits von der EU als gefährliche Chemikalie deklarierter Stoff ist DEHP. Dieser wurde europaweit bereits in Kosmetik als auch Spielzeug für Kinder unter drei Jahren verboten. Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts bestätigt die reproduktionsschädigende Wirkung, besagt aber auch, dass die Aufnahmemenge beim Großteil der Verbraucher gering ist, so dass kein Gesundheitsrisiko besteht. Nichtsdestotrotz kommen immer neue Weichmacher in Kunststoffen zum Einsatz. Dies sind Industriechemikalien, die teilweise unerforscht sind und für die es keine gesetzlichen Richtwerte gibt, die aber dennoch den Hormonhaushalt beeinflussen können. 90 Prozent aller Weichmacher werden übrigens für PVC eingesetzt, woraus unter anderem Lebensmittelverpackungen und Frischhaltefolie bestehen.
Tipps zum Umgang mit Phthalaten
• Vermeide Gegenstände aus PVC, zum Beispiel Plastikgeschirr, Folien, Tischdecken, Duschvorhänge usw. Achte bei Baby-Produkten wie Schnullern, Bällen oder Wickeltischauflagen auf die Hinweise PVC-frei“ oder „Phthalat-frei“ und kaufe besser kein Spielzeug aus Asien.
• Trage Gummistiefel und Regenbekleidung nicht auf bloßer Haut.
• Weichmacher finden sich auch im Hausstaub. Regelmäßiges Saugen, Wischen, Lüften hilft, dass sich Weichmacher nicht in Innenräumen ansammeln.
• Verzichte bei Lebensmitteln auf eine Abdeckung mit Folie. Lässt es sich nicht umgehen, nutze Folie aus Polyethylen, die auf Weichmacher verzichtet.

PAKs: der Erdölbestandteil im Kinderspielzeug Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) sind ebenfalls gefährliche Weichmacher, die Lungen- und Hautkrebs fördern, das Erbgut verändern und entwicklungsschädigend sein können. PAKs sind Bestandteil von Erdöl und Kohle und entstehen bei jeder Verbrennung auf natürliche Weise. Sie lassen sich in Abgasen finden, sind in Tabakrauch und gegrilltem Fleisch vorhanden, werden aber auch für viele Kunststoffe und Gummi als billige Weichmacher eingesetzt. Man findet sie an Handgriffen von Werkzeugen, Ummantelungen, Kabeln, Wasserbällen, Gummistiefeln oder Badelatschen.

Tipps zum Umgang mit PAKs
• Verzichte bei Spielzeugen auf Billigprodukte.
• Beachte das GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit). Die Produkte wurden auf PAKs getestet und tragen das Siegel nur, wenn die zugelassenen Grenzwerte nicht überschritten wurden.
• Vermeide Kunststoffprodukte, die stark nach Gummi oder Öl riechen. Dies könnte ein Hinweis auf eine hohe PAK-Belastung sein.

Was du noch tun kannst, um die Belastung durch Plastik zu verringern Die Liste gefährlicher Chemikalien, die in Kunststoffprodukten vorhanden ist, lässt sich lange fortführen. Problematisch ist auch, dass viele Inhaltsstoffe von den Herstellern nicht deklariert werden. Zudem kommen laufend neue Stoffe auf den Markt. Welche Langzeitfolgen sie verursachen, ist bisher noch nicht oder nicht ausreichend erforscht. Wir sind täglich von Weichmachern umgeben. Sie befinden sich in unserer Nahrung, im Trinkwasser, der Luft, verschiedenen Gegenständen, Körperpflegemitteln, Parfum etc. und man kann den Kontakt mit ihnen nicht verhindern. Mach dich deshalb nicht verrückt. Vers uche aber, Plastik im Alltag zu vermeiden, wo es geht. Reduziere deinen Plastikkonsum, recycle und achte vor allem bei Produkten für Kinder darauf, dass keine Weichmacher enthalten sind.

Gibt es gute Bio-Plastik-Verpackungen?

Leider nein, oder wohl kaum in den nächsten 5-10 Jahren. Obwohl Industrie und Wissenschaft eifrig nach guten Lösungen forschen, sind die Probleme nicht so einfach und schnell zu lösen. Auf längere Zeit hinaus sind jedoch durchaus gute Lösungen denkbar.
Das Soyana-Team beobachtet diese Szene aufmerksam und wird gute Lösungen gerne einsetzen, wenn sie denn echt gut sind. Aber aus Lebensmitteln hergestellter Bioplastik erachten wir nicht als gute Lösung. Wir möchten sie nicht für Soyana-Lebensmittel einsetzen, weil fast alle einigermassen akzeptablen Bio-Plastik-Lösungen aus Lebensmitteln hergestellt sind, die natürlich mit dem Anbau für menschliche Nahrung konkurrieren und fast immer mit hohem Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden gewonnen werden und sogar ohne Deklaration aus gentechnisch veränderten Pflanzen stammen können.
Der folgende Pressebericht zeigt das Dilemma sehr gut auf, in dem heute umweltbewusste Firmen stecken, die gerne eine gute Lösung anbieten möchten, obwohl eine solche einfach noch nicht verfügbar ist.
Hier muss man die Geduld aufbringen, ohne die man vielleicht in solche Fehler hineingerät. Das Soyana-Team will solche Fehler auf jeden Fall vermeiden.

Irreführung: Bambusbecher aus Plastik     

Pressemeldung von bio-markt.info vom 21.12.2017

Öko-Geschirr aus Bambus besteht zu einem großen Teil aus Kunststoff. Das teilte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) mit. Es beanstandete alle untersuchten Produkte,vor allem Coffee-to-go-Mehrwegbecher, wegen Irreführung Überschreitung von Grenzwerten.
Das CVUA hatte 45 Gegenstände für den Kontakt mit Lebensmitteln untersucht, die mit dem Material Bambus beworben wurden. Bei zehn Proben handelte es um Gegenstände aus Bambusholz wie Schneidbretter oder Salatschüsseln. „Bei den restlichen 35 Proben, davon etwa die Hälfte Coffee-to-go-Becher, handelte es sich um Kunststoffgegenstände, die fein zerkleinertes Bambusholz und Maisstärke allenfalls als Füllstoffe enthielten“, schreibt das CVUA: „Der verwendete Kunststoff war oft Melaminharz. Es wurden jedoch auch andere Kunststoffe, wie Harnstoff-Formaldehyd-Harze identifiziert.“ Manchmal sei die Innenseite zusätzlich mit einem Kunststoff beschichtet gewesen.

Falsche oder irreführende Werbeversprechen

Der Einsatz von Kunstharz wird jedoch nicht kommuniziert. „Viele Anbieter des Bambusgeschirrs überbieten sich gegenseitig mit Versprechen in puncto Nachhaltigkeit, Recycelbarkeit und Natürlichkeit“, schreibt das CVUA und zitiert Werbeaussagen wie „umweltfreundlich“, „aus nachwachsendem Rohstoff“ und „biologisch abbaubar“ als Beispiele. Die Werbeaussagen würden stets Bambus als Material in den Fokus rücken. „Bei einem Teil der Anbieter fällt der enthaltene Kunststoff schlicht unter den Tisch, andere Anbieter verschleiern ihn durch Verwendung ungebräuchlicher Bezeichnungen wie „Resin“ oder „natürliches Harz“, erläutert die Behörde. Auch gebe es Anbieter, die explizit mit nicht zutreffenden Aussagen wie „100 % Bambus“ oder „Die Alternative zu Kunststoff“ werben. Neben der irreführenden Werbung gingen bei elf der 35 Proben „zum Teil erhebliche Mengen Melamin und/oder Formaldehyd aus den Gegenständen in die darin befindlichen Prüflebensmittel über“. Die gesetzlichen Höchstmengen seien teils deutlich überschritten worden.

Erneute Bestätigung der Ergebnisse

Das Fazit der Behörde: „Zusammenfassend waren somit alle 35 Proben als nicht verkehrsfähig zu beurteilen.“ Zu finden seien die beanstandeten Produkte im Internethandel, in Lifestyle-, Einrichtungs-, Bio- oder Weltläden. 2014 hatte das CVUA erstmals auf Bambusgeschirr aus Plastik hingewiesen und stellte nun fest: „Besserung ist nicht in Sicht“. Dabei sieht die Behörde Mehrwegbecher und –geschirr durchaus positiv, sofern es „dem bestimmungsgemäßen Gebrauch standhält und der Verbraucher nicht über die wahre Identität des Materials getäuscht wird.“